Plötzlich hochbegabt !

Spät erkannte Hochbegabung

Einige hochsensible Hochbegabte leiden in der Kindheit und in der Jugend sehr darunter, dass sie nicht so wahrgenommen werden, wie sie sind.

Dazu bieten wir ein 1. kostenloses Gespräch an.

Anzeichen für spät erkannte Hochbegabung

Spät erkannte Hochbegabung zeigt sich oft in einem langen inneren Leiden, das aus dem Gefühl entsteht, nicht verstanden oder gesehen zu werden. Viele Betroffene haben über Jahre versucht, sich anzupassen, ihre besonderen Denkweisen zu verbergen oder ihre Fähigkeiten herunterzuspielen, um nicht aufzufallen. Häufig führt das zu einem schwachen Selbstbild, Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen, besonders wenn beruflicher Erfolg ausbleibt oder sie sich trotz hoher Kompetenz unterfordert fühlen. Das Gefühl des Andersseins begleitet sie meist seit der Kindheit, oft verbunden mit sozialem Rückzug, innerer Unzufriedenheit und dem Eindruck, „nicht richtig“ zu sein.

Typisch sind Brüche im Lebenslauf, Underachievement und eine ausgeprägte Reflexionsfähigkeit, die jedoch eher zur Selbstkritik als zur Selbstakzeptanz führt. Viele spät erkannte Hochbegabte besitzen einen hohen Gerechtigkeitssinn und reagieren empfindlich auf Ungerechtigkeit oder Oberflächlichkeit. Nicht selten werden ihre Besonderheiten fälschlich als ADHS, Depression oder Persönlichkeitsstörung interpretiert, was die eigentliche Ursache – die unerkannte Hochbegabung – lange verschleiert. Erst die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Denk- und Wahrnehmungsweise bringt oft Erleichterung und ein neues Verständnis für die eigene Biografie.

Ein Beispiel aus unseren Coachings:

Als Kind und Jugendliche litt unsere Coachee sehr darunter, dass sie in der Enge (Beschränktheit) ihrer Heimat und ihrer Familie nicht in ihrer Vielfalt und Sensibilität wahrgenommen wurde.
Sie entfloh aus Deutschland.

Mit Beginn ihrer Studien der Kunstgeschichte in Italien entfaltete sich eine neue Welt für sie. Dazu trugen auch das mediterrane Klima und die Leichtigkeit des Lebens bei. Unsere Coachee fand viel Anerkennung (Abschluss mit cum laude) und gute Freunde.

Gemeinsames Singen und Tanzen als Ausdruck der Lebensfreude, das Studium der Geschichte der Antike und das Forschen auf den Spuren des klassischen Altertums brachten Energie und machten viel Spaß. Sie besuchte voller Neugier auch Länder wie Ägypten, die Türkei und Griechenland. Diese Erfahrungen erweiterten ihren Blick auf die Welt und die Geschichte der Zivilisationen.

Die familiären Umstände erforderten mit Ende der 20er die Rückkehr in den kalten Norden Europas. Eine Anstellung fand sie trotz ihres hervorragenden Studienabschlusses in Deutschland leider nicht.

Während der folgenden 30 Jahre waren der Schmerz, nicht gesehen oder verstanden zu werden, stete Lebensbegleiter. Ihr Selbstbild wurde dadurch wieder sehr geschwächt.

Erst dann kam sie mit dem Team "Hochbegabte begleiten" in Kontakt und ließ langsam immer mehr zu, ihre Hochsensibilität und ihre Hochbegabung als Potenzial zu akzeptieren. Und sie nutzt zunehmend ihre emotionalen Inputs als Kompass für ihr Leben.
"Wenn ich mich wohl fühle, dann ist alles gut".

Mit einem längeren Aufenthalt in Italien im Jahr 2025 und dem Anknüpfen an das mediterrane Lebensgefühl und ihrer Erfahrungen aus der Studienzeit fand sie wieder zu sich selbst.
Ihr Interesse an Vulkanen teilte sie begeistert mit italienischen Wissenschaftlern und wurde akzeptiert.
Sie fand erneut viele Freunde, auch weil sie natürlich immer noch hervorragend italienisch spricht.

Zurück in der Heimat fand sie auch hier italienische Freunde.

Ihr nächstes Projekt ist jetzt die Vorbereitung einer dauerhafte Umsiedelung nach Italien.
Wir begleiten sie gerne auch dabei. 

Auf der Akademie Tutorium Berlin analysieren wir Erfahrungen verschiedener Experten aus dem Coaching mit hochsensiblen Hochbegabten und bilden Coaches für die Begleitung von hochsensiblen Hochbegabten aus.