ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung)
Häufige Fehldiagnose für Hochbegabte
Das typische Verhalten von Hochbegabten wird leider oft falsch interpretiert.
Dazu bieten wir ein 1. kostenloses Gespräch an.
Ein Beispiel aus unseren Coachings:
Im Unterricht ist es langweilig, weil alles zum x-ten Mal wiederholt wird.
Der Hochbegabte erhält trotz aller Aufmerksamkeit keine Anregungen zum Weiterdenken.
Dann könnte es schon mal interessanter sein, einfach aktiv Aufzustehen und zum Fenster zu gehen, weil dort ein Nistkasten zu beobachten ist, in welchen ein Blaumeisenpärchen Junge aufzieht.
Ein hochinteressanter und wunderschöner Vorgang, der mit strahlenden Augen wahrgenommen wird.
Dieses „ungehörige“ Verhalten kann dadurch relativiert werden, dass dem Hochbegabten das Label „ADHS“ übergestülpt wird. Damit ist der Verstoß gegen die Norm dann akzeptabel.
Wenn erst einmal die „Diagnose ADHS“ in der Welt ist, dann ist es bis zum Ritalin nicht mehr weit.
Und die Beobachtungen danach bestätigen die Richtigkeit der Diagnose, weil das Kind „ruhiger und antriebslos“ wird, also keine Lust (Kraft) mehr hat, gegen Normen zu verstoßen.
Die Traurigkeit in den sonst strahlenden Augen des Kindes wird als Zeichen der Entspannung interpretiert.
Eine gut gemeinte, unterstützende Diagnose kehrt sich also ungewollt ins Gegenteil um.
Auf der Akademie Tutorium Berlin analysieren wir Erfahrungen verschiedener Experten aus dem Coaching mit hochsensiblen Hochbegabten und bilden Coaches für die Begleitung von hochsensiblen Hochbegabten bei Fehldiagnosen aus.